Queer

Referat für queer und alternative Lebensbeziehungen

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Sprechstunden: nach Vereinbarung per E-Mail
E-Mail: oeh.queer@aau.at

Drag King - Fotoausstellung

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Beim Drag King Workshop wirkten mit: Rebecca Carbery (Workshopleiterin),
Mareen Hauke (Organisation & Plakatgestaltung), Andrea Helmel (Visagistin),
Elena Zeitler (Fotografin), sowie insgesamt 10 Frauen, die sich einer Verwandlung in Drag-Kings unterzogen.
Die Fotos von Elena Zeitler werden nun vom 09. - 15. März 2012 in der Aula ausgestellt.

Coming-out Erfahrungen (Teil 2)

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Aufgrund der vorherrschenden heteronormativen Gesellschaftsstruktur ist für nicht-heterosexuelle Menschen ein Coming-out notwendig. Das umfasst einerseits ein inneres Coming-out und andererseits ein äußeres Coming-out. Der Weg zu einer nicht-heterosexuellen Liebe kann dabei eine besondere Entwicklungsherausforderung darstellen.

Für die Broschüre "Ich liebe eine Frau! Lesbische Identitätsentwicklung" wurden 11 Frauen zu ihren individuellen Coming-out Erfahrungen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Coming-out ein hoch komplexer Prozess ist, der auf emotionaler, kognitiver und Verhaltensebene in sehr unterschiedlichen Dimensionen abläuft und eine sexuelle Orientierung nicht zwangsläufig mit einer sexuellen Identität einhergehen muss bzw. zu sexuellem Verhalten führt.

Die Broschüre liegt kostenlos im ÖH-Servicebüro zur Entnahme auf!

Drag-Kings

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Wer/ wie/ was sind QueerulantInnen?

Queer? - Undefinierbar. Anders eben. Nicht Mainstream halt. Im Detail?
Homosexuell? Nein. Doch! Nicht nur. Das ist eben eine Möglichkeit queer zu sein.
Eigentlich bedeutet queer seltsam, sonderbar, ver-
rückt.

Wer will das schon sein? Wer nicht?!

Im Denken Dazwischen, Daneben, Quer-Dazu-Verlaufend... Zu was?

Merk- Würdig:

„Queer bedeutet in einem politischen Sinne eine kritische Hinterfragung von Politiken und Organisationsformen politischer Bewegungen (...) als auch von den gesellschaftlichen Normalitäten und Institutionen, in denen Heterosexualität und die Eindeutigkeit von „Mann“ und „Frau“ (...) vorausgesetzt und gleichzeitig produziert werden.“ (Klapeer, 2007)

Und wie geht das im Detail? Diese kritische Hinterfragung?

Jetzt wird es kritisch. Darf ich das sagen? Ließe sich queer eindeutig bestimmen, wäre sie/er/es ja nicht mehr queer...

Ach, ich sag’ es trotzdem. Queer zu sein geht zum Beispiel so: Sei Drag-King! Für das Kinging brauchst du jegliche Genitalien deiner Wahl oder deines Glücks oder Pechs. Dann nimmst du die bestehenden stereotypen Vorstellungen von Männlichkeit her und parodierst sie. Das machst du öffentlich. So geht das im Detail!


Literatur:
Klapeer, Christine (2007):
„queer. contexts.“
Schönenberger, Judith (2008): „Visuelle Strategien von Drag Kings im medialen Kontext“

Fotos: Elena Zeitler

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Manfred mit Kids

Drag-King-Workshop

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“Part of Kinging"

Fotos: Elena Zeitler

Es passiert uns Tag für Tag. Es beginnt mit dem Aufstehen. Der Wecker klingelt. Aus der Traum.
Aus der Traum der Zeitlosigkeit und der unbegrenzten Möglichkeiten. Der Wecker schreit: "Steh' auf und sei "part of the game." - "Moment, lass mich erstmal wach werden. Was heißt denn das?"
Ja, was heißt es "part of the game" zu sein? In der Regel heißt das den Regeln zu folgen. Das bedeutet, neben einer Reihe, durchaus sinnvoller Regeln, auch die Befolgung ziemlich sinnfreier Regeln, wie zum Beispiel der vorgeschriebenen Verhaltensweisen für Frauen und Männer. Das Geschlecht muss auf den ersten Blick erkennbar sein. Ansonsten hat man ein Problem, ist nicht mehr "part of the game". Wenn man als Frau allzu männlich aussieht, wird man auf Damentoiletten angepöbelt, von Peers verächtlich gemustert, beim Sport als aggressiv wahrgenommen und bekommt als Kosmetikerin keinen Job. Sieht man hingegen als Mann allzu weiblich aus, gilt man automatisch als schwul, guter Zuhörer, Schokoladenfreund und Fashion Victim. Das äußere Erscheinungsbild gibt Auskunft über das Geschlecht und die damit verbundenen Eigenschaften - so die Regel. Stimmt etwas nicht überein, befolgt man die Spielregeln nicht, so wird einen das Leben schwer gemacht. Aber was, wenn man nichts von den Spielregeln hält? Nun ja, umgehen kann man sie nicht. Aber man kann dazu beitragen, sie zu verändern, indem man die, zumeist unsichtbaren Spielregeln der Heteronormativität, zunächst einmal sichtbar macht.

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Filmabend "Mein Leben in Rosarot"

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25.11.2011 - 19:30
25.11.2011 - 22:30

Der siebenjährige Ludovic träumt von einem "vie en rose". Er möchte lieber ein kleines Mädchen sein und versteht nicht, warum seine Umwelt und seine Eltern partout darauf bestehen, dass er ein Junge ist. Erst als die bigotte Nachbarschaft, Arbeitslosigkeit und Ehezwist die Familie zu zermürben drohen, lenkt er seinen Eltern zuliebe ein. Doch auch die Eltern erkennen schließlich, dass Ludovic ein Recht auf seine eigene Identitätssuche hat...

Was? Filmvorführung "Mein Leben in Rosarot" (Ma vie en rose) und anschließender Diskussion
Wann? 25. November 2011, ab 19:30
Wo? ÖH-Wohnzimmer

Eintritt frei!

Das Team vom Queer Referat freut sich auf zahlreiches Erscheinen!

verQueert

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05.11.2011 - 20:00
06.11.2011 - 05:00

Der Verein "femme goes queer" ladet herzlich zum verQueert ein.
Weitere Infos findet ihr unter: www.femmesgoesqueer.at

"When we were gender... Geschlechter erinnern und vergessen"

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29.09.2011 - 18:00
01.10.2011 - 16:30

Anlässlich des 10jährigen Bestehens des Zentrums für Frauen- und Geschlechterstudien (ZFG) an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt und des 100jährigen Frauentages veranstaltet das ZFG in Kooperation mit dem Forschungsnetzwerk Kultur & Konflikt die wissenschaftliche Tagung „When we were gender… Geschlechter erinnern und vergessen“.

Im Anhang befindet sich das Programm der Konferenz sowie der Geburtstagsfeier.
Weitere Informationen unter: http://www.uni-klu.ac.at/gender/inhalt/1876.htm

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

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