"Buy Nothing Day" - 29. November

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Ist unser Konsumverhalten nicht eine einzige Selbsttäuschung? Unsere Umgebung redet uns so lange konsequent ein, dass Konsum zum dauerhaften Glück führt, bis wir es verinnerlicht haben. Wir kaufen, verbrauchen, werfen weg, kaufen wieder, kaufen immer mehr und glauben, damit glücklich zu werden. Irgendwann haben wir dann alles. Doch dann tritt Langeweile ein: Mangel an Mangel. Ein Gefühl der Sinnlosigkeit kommt auf – was wäre denn das Leben ohne ein Ziel vor Augen? Und weiter geht der Kreislauf auf der Suche nach dem Glück.

Damit diese Spirale wenigstens vorübergehend angehalten wird, wurde der „Buy Nothing Day“ ins Leben gerufen, der seit 1992 jedes Jahr Ende November stattfindet. Ziel der Initiative ist es, dem Kaufrausch aktiv entgegenzusteuern.
Zwar dürfte der „Buy Nothing Day“ nur zu einem kurzzeitigen Aufschub der Einkäufe führen und nicht wirklich zu einem nachhaltigen Umdenken; dennoch macht er uns auf eines aufmerksam: dass wir eigentlich viel mehr kaufen als wir brauchen.

Hier noch ein paar Stichwörter zu einem bewussteren und nachhaltigeren Konsumverhalten:

* Fairtrade-Produkte
* Bio-Produkte bevorzugen
* Qualität vor Quantität!
* regional – saisonal
* reduzieren – reparieren – recyceln
* umdenken – umsteigen


Der "Kauf-Nix-Tag" auf der Mariahilfer Straße in Wien.

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