Vom 15.-17. April 2013 finden die Tage der Zivilcourage statt.
Zivilcourage bedeutet Mut im Alltag, das Übernehmen von sozialer Verantwortung und das öffentliche Eintreten für humane und demokratische Werte.
Die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft vertritt die Meinung, dass es an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Celovec viele engagierte Personen gibt, auf die diese Beschreibung von Zivilcourage zutrifft. Als Zeichen der Wertschätzung gegenüber diesen Personen wird der Zivilcourage-Preis verliehen.
Alle universitätsangehörigen Personen (Externe und interne Lehrende, StudentInnen, wissenschaftliches und allgemeines Personal, etc.) sind aufgerufen, Vorschläge einzureichen.
Über uns In unserem Team stehen wertschätzender und bewusster Umgang an erster Stelle. Wir wollen gemeinsam Lust auf gelebte Vielfalt, auf breite Vernetzung, nachhaltigen Diskurs und gemeinsames Umsetzen machen. Dazu gehört es den Alltag an der Universität kritisch zu hinterfragen und Möglichkeiten und Perspektiven zu erkennen.
Verena Kaipel, Referentin: Ich studiere zur Zeit im Master der Angewandten Kulturwissenschaften und schließe das Bachelor-Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaft ab. Meine Zuständigkeiten liegen in der Organisation, E-Mail Beantwortung, Projektplanung und Umsetzung. Meine persönliche Schwerpunkt möchte ich auf aktuelle Geschehnisse, Friedensgestaltung und Zivilcourage legen und diese den Studierenden zugänglich machen. Spontan, und immer für ein neues Projekt zu haben.
Alexander Brenner, Sachbearbeiter: Ich studiere Angewandte Musikwissenschaft an der Universität Klagenfurt/Celovec, bin Prozessbegleiter und brenne für Bildung, die dem Erforschen des eigenen Lebens(t)raums seinen Platz gibt. Meine Spezialitäten sind partizipative Bildung und das Kultivieren von nachhaltigen Handwerkszeugen. Meiner Erfahrung nach ist tiefe menschliche Erkenntnis und Weisheit oft nicht das oberste Ziel einer klassischen Unterrichtseinheit. Darum ist es mir ein Anliegen die Bildung durch praktische Experimentierfelder, Lebendigkeit und Mut für Veränderung zu ergänzen.
Wandel als Notwendigkeit?
Mögliche nachhaltige Alternativen zu
vorherrschenden Ökonomie-, Finanz-,
Politik- und Bildungssystemen.
Inhalt In der von Studierenden organisierten
Ringveranstaltung werden gängige Praktiken
und Lehrmeinungen in Bezug auf unser Wirtschafts-,
Politik- und Gesellschaftssystem hinterfragt. Wir
erforschen weiterentwickelte Formen des Lehrens, die auf
non-hierarchischen Lern- und Lehrstrukturen basieren.
In den acht aufeinander aufbauenden Einheiten
werden Umgangsweisen wie Konkurrenz und
Gewinnmaximierung, Zeitdruck sowie Autoritäten auf
deren Sinnhaftigkeit in unserer globalisierten Welt geprüft.
Regionale sowie nationale Vorreiter in ökonomischen,
politischen und bildungspolitischen Bereichen tragen
ihre Erfahrungen vor und begleiten im Seminar die
praktische Anwendung der vorgestellten Alternativen.
Übersicht der Module
Mo, 15.10.2012 Inhaltliche Einführung
Mo, 15.10.2012 Tiefenökologie:
Die Krisen und ihre Ursachen
Was hindert uns daran, ein selbstbestimmtes
und nachhaltiges Leben zu führen, obwohl unser
Lebensraum bald zu kollabieren droht? Wir wollen
herausfinden, wie neue zukunftsfähige Wege aussehen,
die nicht die alten Strukturen wie Konkurrenz,
Macht, Gewalt und Missbrauch reproduzieren.
Vortragende: Mag. Andreas Schelakovsky
Mag. Sylvia Brenzel
Mo, 29.10.2012 Gemeinwohl-Ökonomie: Eine demokratische Alternative von unten
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine alternative
Wirtschaftsordnung, die durch die Umschreibung
der Systemspielregeln den Werte-Widerspruch
zwischen Markt und Gesellschaft auflöst. An die
Stelle von Gewinnstreben und Konkurrenz treten
Gemeinwohl-Streben und Kooperation.
Vortragende: Mag. Christian Felber
Rahel-Sophia Süß
Beim Drag King Workshop wirkten mit: Rebecca Carbery (Workshopleiterin),
Mareen Hauke (Organisation & Plakatgestaltung), Andrea Helmel (Visagistin),
Elena Zeitler (Fotografin), sowie insgesamt 10 Frauen, die sich einer Verwandlung in Drag-Kings unterzogen. Die Fotos von Elena Zeitler werden nun vom 09. - 15. März 2012 in der Aula ausgestellt.
Queer? - Undefinierbar. Anders eben. Nicht Mainstream halt. Im Detail?
Homosexuell? Nein. Doch! Nicht nur. Das ist eben eine Möglichkeit queer zu sein.
Eigentlich bedeutet queer seltsam, sonderbar, ver-
rückt.
Wer will das schon sein? Wer nicht?!
Im Denken Dazwischen, Daneben, Quer-Dazu-Verlaufend... Zu was?
Merk- Würdig:
„Queer bedeutet in einem politischen Sinne eine kritische Hinterfragung von Politiken und Organisationsformen politischer Bewegungen (...) als auch von den gesellschaftlichen Normalitäten und Institutionen, in denen Heterosexualität und die Eindeutigkeit von „Mann“ und „Frau“ (...) vorausgesetzt und gleichzeitig produziert werden.“ (Klapeer, 2007)
Und wie geht das im Detail? Diese kritische Hinterfragung?
Jetzt wird es kritisch. Darf ich das sagen? Ließe sich queer eindeutig bestimmen, wäre sie/er/es ja nicht mehr queer...
Ach, ich sag’ es trotzdem. Queer zu sein geht zum Beispiel so: Sei Drag-King! Für das Kinging brauchst du jegliche Genitalien deiner Wahl oder deines Glücks oder Pechs. Dann nimmst du die bestehenden stereotypen Vorstellungen von Männlichkeit her und parodierst sie. Das machst du öffentlich. So geht das im Detail!
Literatur:
Klapeer, Christine (2007): „queer. contexts.“ Schönenberger, Judith (2008): „Visuelle Strategien von Drag Kings im medialen Kontext“
Es passiert uns Tag für Tag. Es beginnt mit dem Aufstehen. Der Wecker klingelt. Aus der Traum.
Aus der Traum der Zeitlosigkeit und der unbegrenzten Möglichkeiten. Der Wecker schreit: "Steh' auf und sei "part of the game." - "Moment, lass mich erstmal wach werden. Was heißt denn das?"
Ja, was heißt es "part of the game" zu sein? In der Regel heißt das den Regeln zu folgen. Das bedeutet, neben einer Reihe, durchaus sinnvoller Regeln, auch die Befolgung ziemlich sinnfreier Regeln, wie zum Beispiel der vorgeschriebenen Verhaltensweisen für Frauen und Männer. Das Geschlecht muss auf den ersten Blick erkennbar sein. Ansonsten hat man ein Problem, ist nicht mehr "part of the game". Wenn man als Frau allzu männlich aussieht, wird man auf Damentoiletten angepöbelt, von Peers verächtlich gemustert, beim Sport als aggressiv wahrgenommen und bekommt als Kosmetikerin keinen Job. Sieht man hingegen als Mann allzu weiblich aus, gilt man automatisch als schwul, guter Zuhörer, Schokoladenfreund und Fashion Victim. Das äußere Erscheinungsbild gibt Auskunft über das Geschlecht und die damit verbundenen Eigenschaften - so die Regel. Stimmt etwas nicht überein, befolgt man die Spielregeln nicht, so wird einen das Leben schwer gemacht. Aber was, wenn man nichts von den Spielregeln hält? Nun ja, umgehen kann man sie nicht. Aber man kann dazu beitragen, sie zu verändern, indem man die, zumeist unsichtbaren Spielregeln der Heteronormativität, zunächst einmal sichtbar macht.
Das hat es so an der AAU noch nicht gegeben! 24-Stunden Populärkultur vom Feinsten! Es erwarten dich Filme, die unterschiedlicher nicht sein könnten - von Filmklassikern und Mainstream bis hin zu studentischen Eigenproduktionen - von Woody Allen, Catherine Hepburn bis #unibrennt Bildungsprotest 2.0.
FILMAUSWAHL:
...
Kritisch beäugt und diskutiert von und mit ProfessorInnen und Studis!
18.00 Uhr - *It's your choice!* Achte auf die Umfrage zum Auftaktfilm und
bestimme selbst, welcher Film den 24-Stunden Film>Marathon
eröffnen darf und gewinne :-) ab 17. Oktober exklusiv auf Facebook!
20.30 Uhr - "Zelig" Woody Allen (1983) mit *Arno Rußegger*
23.00 Uhr - "#unibrennt - Bildungsprotest 2.0" (2010) mit *Unibrennt-
AktivistInnen der AAU*
01.30 Uhr - "Open hours" Studentische Filmprojekte der letzten Semester
04.00 Uhr - "From Dusk till Dawn" Robert Rodriguez (1996)
06:30 Uhr - "Breakfast Club" John Hughes (1985)
>>>>FRÜHSTÜCKSBUFFET ZUR STÄRKUNG FÜR ALLE ANWESENDEN<<<<
09:00 Uhr - "Die letzte Verführung" John Dahl (1993) mit *Gerda Elisabeth
Moser*
11.30 Uhr - t.b.a.
14.00 Uhr - "Limitless" Neil Burger (2011) mit *Sebastian Nestler*
16.00 Uhr - "Chocolat" Lasse Hallström (2000) mit Schokolade
What else??? - Popcorn, Getränke, nette Leute, angeregte Diskussionen, ein einzigartiges Event - to be continued???